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Wie ich zum Okkultismus und Spiritismus kam!

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Mein Altar Immer wieder werde ich gefragt, wie und warum ich eigentlich zum Okkultismus kam. Zuerst muss ich sagen, dass der Begriff Okkultismus hier nicht ganz zutreffend ist; genauer gesagt befasse ich mich mit vielen unterschiedlichen Dingen aus dem Bereich "Paranormales". Angefangen hat alles als ich 14 Jahre alt war, also vor fast 20 Jahren. Im Jahre 2003 kaufte sich meine Mutter ein Pferd, nachdem sie durch meine Schwester, die ihr Pferd seit dem Jahre 2000 hatte, auf den Geschmack gekommen ist. Da wir keine Ländereien besaßen, mussten die Pferde also irgendwo anders untergestellt werden. Nachdem das Pferd meiner Mutter dann dazu kam, wurde es einfach zu teuer, die Pferde woanders unterzustellen, also suchte mein Vater dann nach einer Weide, die gepachtet werden kann. Fündig wurden meine Eltern dann in St. Michaelisdonn, direkt gegenüber vom Elternhaus meines Vaters; die Weide, die mein Großvater väterlicherseits eins über Jahrzehnte gepachtet hatte, pachtete mein Vat

Online Shotokan Karate-Training als Corona-Alternative

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Startseite teachmekarate.de Das Corona-Theater der Politik geht weiter und wir glänzen weltweit nicht mit unserem  Krisenmanagement, sondern mit der öffentlichen Zurschaustellung politischer Inkompetenz auf ganzer Linie, weshalb Normalität noch lange nicht in Sicht ist. Dies hat zur Folge, dass nicht nur nicht systemrelevante Geschäfte, Kneipens, Fitnessstudios usw.  schließen mussten, sondern auch sämtliche Sportvereine. Der Verein, in dem ich Karate trainiere, ist leider auch von den diesen Maßnahmen betroffen.  Nachdem ich das, was die Politik uns gerade wieder bietet, mal genauer analysiert und hinterfragt habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, mich nach Alternativen in Sachen Karatetraining umzusehen, denn es sieht für mich nicht danach aus, dass wir dieses Jahr mit großartigen Lockerungen und erst Recht nicht mit alter Normalität rechnen können. Deshalb schaute ich im Internet nach Trainingsalternativen. Erste Schritte unternahm ich bereits im März 2020, also vor gut einem Ja

"Mein" Wado-Ryu Karate und Jiu-Jitsu

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Schon als Kind interessierten mich die alten Eastern-Filme so sehr, dass ich tagsüber die Fernsehzeitungen studierte, um mir rechtzeitig den Wecker stellen zu können, damit ich mir die alten Kung Fu-Filme angucken konnte, ohne das meine Eltern das mitbekommen. Ich war gerade elf Jahre alt, als dieses Interesse anfing.  Irgendwann nervte ich meine Eltern dann so lange, bis sie mir erlaubten Kampfsport machen zu dürfen. Kampfsport ist zwar der bekannteste Sammelbegriff für Sportarten wie Aikido , Kickboxen, Iaido und Kalarippayat, streng genommen sind aber sportliche bzw. versportlichte Kampfsysteme, wie Boxen, Kickboxen, Thaiboxen, wettkampforientiertes Karate u.ä. als Kampfsport zu bezeichnen, da hier überwiegend der Wettkampfaspekt zählt, während bei Kampfkünsten, wie z.B. traditionelles Karate, Kung Fu , Krabi Krabong , Kalarippayat , Iaido , Kobudo , Tai Chi , Kyudo u.ä. der Schwerpunkt auf Aspekte wie Persönlichkeitsentwicklung, Perfektion und z.T. auch Dinge wie Meditation, Heilk

Giur II: Brit Mila trotz Lebensgefahr?!

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Rabbiner Goldberg führt als Mohel auch die Brit Mila durch. In seiner Hand befindet sich das Beschneidungswerkzeug Bildquelle: www.nordbayern.de Wie ich in meinem letzten Posting bereits erwähnte, möchte ich gerne zum Judentum konvertieren. Als ich den Kontakt zu den jüdischen Gemeinden aus meiner Umgebung suchte, wurde auch die Brit Mila thematisiert. Die Brit Mila ist die Beschneidung jüdischer Jungen bzw. bei Konvertiten übertrittswilliger Männer. Diese rituelle Beschneidung wird von einem Mohel, also dem jüdischen Beschneider, durchgeführt. Gerade die Beschneidung gilt Juden als besonders wichtig und sei auch ein Zeichen, dass Juden aller Denominationen miteinander verbindet. Die Brit Mila wird häufig ohne Betäubung durchgeführt. Während ich also in Kontakt mit Gemeinden des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein stand, war auch das Thema. Vom Vorsitzenden des Landesverbandes und einem Rabbiner bekam ich zu hören, dass der Übertritt zum Judentum zwar die Besc

Giur I: Konversion zum Judentum - Liberal, Konservativ, Orthodox, ... ?

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Kurz nach der Jahrtausendwende lief auf dem Fernsehsender VOX eine amerikanische Serie mit dem Titel "Ein himmlische Familie". In dieser Serie geht es um die Pastorenfamilie Camden, genauer gesagt um Eric, Annie, Matt, Mary, Lucy, Simon und Ruthy und später auch um die Zwillinge Sam und David, aus der fiktiven kalifornischen Kleinstadt Glen Oak. Während seines Medizinstudiums lernt der älteste Sohn Matt die Jüdin Sarah Glass - Tochter eines Rabbis - kennen, die er dann auch in der sechsten Staffel heiratet. Sarah respektiert Matts christlichen Glauben, erwartet dies aber auch von Matt mit ihrem Glauben. Vor der Hochzeit entschließt sich Matt dann dazu, zum Judentum zu konvertieren. Als er dies seinen Eltern bei einem gemeinsamen Essen mitteilt, entbrennt ein Streit zwischen Matt und seinem christlich-konservativem Vater Eric. Schon kurz nachdem die Figur Sarah Glass in der Serie auftaucht, wird das Judentum hin und wieder kurz in der Serie aufgegriffen. Damals haben mich Reli

Juden in Schleswig-Holstein und Hamburg II: Familie Cohen aus Meldorf, Besuch der jüdischen Friedhöfe in Friedrichstadt

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Mein Fitnesstraining, welches ich aktiv seit etwa sieben Monaten betreibe und wodurch ich bis jetzt in demselben Zeitraum 40,4kg abgenommen habe, raubt eine Menge Zeit, zumal ich jeden Abend mindestens zwei, eher drei Stunden, trainiere. Mein Trainingsrhythmus lautet "Drei Tage hartes Training - ein Tag Frei - ...". Gestern hatte ich wieder meinen fitnessfreien Tag. Da ich nicht so wirklich wusste, was ich mit der ganzen freien Zeit anfangen soll, zumal der Lockdown II einen auch nur wenige Freizeitoptionen übrig lässt, entschied ich mich dazu, mit meiner Spurensuche zum Thema "Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein und Hamburg" fortzufahren. Dabei stieß ich dann auf die jüdische Familie Cohen aus Meldorf und besuchte die beiden jüdischen Friedhöfe in Friedrichstadt (Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein) Die Familie Cohen aus Meldorf Während meiner Online-Recherchen stieß ich dann auf eine weitere bekannte wohlhabende jüdische Familie aus dem Kreis Dithmarschen, g

Dragon Rouge: Warum ich diesem Orden beigetreten bin

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  Logo Dragon Rouge Bildquelle: Dragon Rouge Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich eigentlich schon immer für Dinge interessiert habe, die die meisten Menschen sonst nicht interessieren. Einige Themen davon sind z.B. Parapsychologie, Okkultismus, Spiritismus, Esoterik, Wahrsagerei, Magie, Hexerei und diverse andere Dinge aus diesen Bereichen.  Als ich 14 war, hatten meine Mutter und meine Schwester jeweils ein Pferd und da es ordentlich ins Geld ging, die Pferde woanders unterzustellen, suchten meine Eltern nach einer Weide, die sie pachten konnten. Nach einiger Zeit wurden sie auch in der Heisterbergstraße in St. Michaelisdonn fündig - direkt gegenüber von dem Haus, in dem mein Vater damals aufgewachsen ist und wo mein Opa bis zu seinem Tod drin wohnte. Eines Tages trafen meine Schwester und ich dann in derselben Straße auf eine fast 100-jährige Frau, die in diesem hohen Alter ihren Gemüsegarten noch alleine bewirtschaftete. Wir kamen dann irgendwie mit dieser Frau ins Gespräch und